Ausbildung und beruflicher Werdegang

Ich bin Psychologin, Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin, Sexualtherapeutin und Sexualpädagogin, Supervisorin und Coach sowie gerichtlich beeidete Sachverständige für psychotherapeutische Diagnostik und psychische Folgeschäden.

Im Laufe meiner langjährigen Tätigkeit in meiner psychotherapeutischen Praxis sowie in meinen anderen beruflichen Feldern hatte ich Gelegenheit, mit unterschiedlichen Menschen zu arbeiten. Durch die Begegnung mit einer Vielfalt an Lebenslagen, zwischenmenschlichen Konflikten und psychischen Problemen konnte ich breit gefächerte Erfahrungen sammeln.

Meine Erfahrungen

habe ich in der AIDS-Hilfe Tirol in den Bereichen Beratung und Prävention gearbeitet. Ein Schwerpunkt lag in der Beratung zum HIV-Test, der psychotherapeutischen Begleitung von HIV-positiven Menschen und ihren Angehörigen sowie von Personen mit AIDS-bezogenen Angststörungen. Ein weiteres Arbeitsfeld war in der Schul- und Jugendprävention zu den Themen HIV/AIDS, Sexualerziehung und Suchtprävention angesiedelt.

habe ich im Auftrag des Landes Tirol eine psychotherapeutische Gruppe für ehemalige Heimkinder geleitet.

Im Auftrag der Opferschutzanwaltschaft der Kirche führte ich zahlreiche Erhebungsgespräche mit Personen, die während ihres Aufenthalts in kirchlichen Institutionen Gewalt ausgesetzt waren.

war ich Redakteurin in der – an vielen Schulen als Unterrichtsmaterial verwendeten – Jugendzeitschrift “Jungösterreich”.

bin ich in der universitären Lehre tätig. Ich habe an den Universitäten Innsbruck, Graz und Salzburg sowie am MCI (Management Center Innsbruck) – Studiengang “Soziale Arbeit” und am MCI – Studiengang “Nonprofit-, Sozial- & Gesundheitsmanagement und International Health Care Management” Seminare und Vorlesungen abgehalten –

zu folgenden Themen:

  • Genderspezifische Aspekte der Drogenabhängigkeit
  • Genderspezifische Aspekte der Entwicklungspsychologie
  • Genderspezifische Aspekte der Sexualwissenschaft
  • Heimerziehung und Trauma
  • Sucht – illegalisierte Drogen
  • Sexuelle Gesundheitsförderung – am Beispiel der AIDS-Prävention
  • Sexualberatung von homosexuell liebenden Menschen: im Rahmen des Innsbrucker Universitätslehrgangs “Intervention und Beratung im Bereich Sexualität: Sexualberatung und Sexualtherapie”
  • Einbeziehung von Hunden als Familienmitglieder in die Systemische Familientherapie: im Rahmen einer Ringvorlesung der “Human Animal Studies” an der Universität Innsbruck

Vorträge, Workshops und publizierte Beiträge

Auf österreichischen und internationalen AIDS-Konferenzen, Fachtagungen zur sexuellen Gesundheitsförderung, Sexualpädagogik, Psychotraumatologie, Sucht und Suchtprävention,  Fachtagungen für Psycholog_innen und Psychotherapeut_innen sowie Sozialarbeiter_innen und Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer_innen habe ich unter anderem zu folgenden Themen Vorträge gehalten, Workshops durchgeführt und Beiträge publiziert:

  • Depression und geschlechtsspezifische Erlebensweisen – Konsequenzen für die psychologische Behandlung
  • Gesundheit – an der Schnittstelle von Geschlecht und Kultur
  • Genderkompetenz in der Erwachsenenbildung – Geschlecht – an der Schnittstelle sozialer Differenzen
  • Gesundheit hat ein Geschlecht – genderspezifische Aspekte der Gesundheitsförderung in der Schule
  • Genderspezifische Aspekte bei der Gestaltung risikokompetenzorientierter Präventionmaßnahmen
  • Gender- und transkulturelle Kompetenz in der Suchtarbeit
  • Heimerziehung – Trauma ohne Ende. Traumafolgestörungen unter besonderer Berücksichtigung intergenerationaler Aspekte
  • AIDS-assoziierte Angststörungen – nach wie vor ein aktuelles Thema
  • AIDS – von der Katastrophenstimmung hin zum Vergessen? Geschichte der AIDS-Prävention, neue Anforderungen unter dem Vorzeichen der „Normalisierung“ von AIDS
  • Die Familie – eine Ressource bei der Bewältigung der HIV-Infektion?
  • Syndrome sexueller Süchtigkeit
  • Homosexualität – zwischen Normalität und Tabu in der psychotherapeutischen Arbeit